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Nachhaltiger Erfolg

Es gelingt nicht immer, die Führung der Kanzlei, die fachlichen Aufgaben und das Privatleben erfolgreich unter einen Hut zu bringen. Immer wieder bleibt etwas Wichtiges auf der Strecke. Das verunsichert, wenn es nicht gelingt, aus diesem Teufelskreis auszusteigen.

Wie gelingt es aber, den nachhaltigen Kanzleierfolg sicherzustellen?

  • Indem Sie Ihr eigenes Wohlergehen an erste Stelle setzen. Nur wenn es Ihnen gut geht, können Sie dauerhaft gute Leistungen für andere erbringen.
  • Indem Sie dafür sorgen, dass in der Kanzlei gemacht wird, was Sie wollen.
  • Indem Sie für Ihre Mandanten eine konkrete Leistung im Rahmen der fachlichen Kompetenz erbringen, die bezahlt wird.

Fazit:
Um nachhaltigen Erfolg sicherzustellen, ist es entscheidend die Entwicklung der Kanzlei aktiv zu steuern.

Dienstleistung statt Ablenkung

Ununterbrochene Erreichbarkeit, ständige Präsenz, Emails im Minutentakt, sofortige Reaktion auf alles – so sieht es in vielen Kanzleien aus. Begründet wird dieses Verhalten mit dem Dienstleistungsgedanken. Der Kunde ist König und muss sofort bedient werden, wenn er ruft. Es ist an der Zeit, diesen alten Dienstleistungsgedanken auf den Prüfstand zu stellen!

Hinzu kommen die kanzleiinternen gegenseitigen Ablenkungen und Störungen von Kollege zu Kollege, Chef zu Mitarbeiter, Mitarbeiter zu Chef. Auch intern gilt es zu überdenken, welchen Dienst wir dem Kollegen oder Chef erweisen, wenn wir ihn davon abhalten, eine konzentrierte Leistung zu erbringen.

Und als ob das nicht reichen würde, spielt dann jeder noch mit seinem Smartphone und postet eifrig auf Facebook. Das hat dann allerdings mit Dienen und Leisten gar nichts mehr zu tun.

Wo liegt der Ausweg aus diesem Dilemma?

Nach außen ist es wichtig, sich auf die Mandanten zu konzentrieren, die nicht ständig auf der Matte stehen. Das sind in der Regel auch diejenigen, mit denen die Kanzlei ihr Geld verdient. – Die es verdient haben, dass man ihnen Aufmerksamkeit schenkt. Oder allgemein formuliert: die wahre Dienstleistung besteht darin, für den Mandanten die vereinbarten Leistungen zu erbringen, statt ständig erreichbar zu sein und Fragen ohne Bezahlung zu beantworten.

Kanzleiintern braucht es Disziplin und eine angemessene Organisation, damit sich jeder auf seine fachliche Arbeit konzentrieren kann.

Fazit:
Dem Mandanten dienen wir am besten, indem wir für ihn die vereinbarte Leistung zuverlässig erbringen. Insbesondere die Fertigstellung der Jahresabschlüsse sollte konkret geplant und monatlich überwacht werden.

Effektives Delegieren

Wer delegiert, hat Zeit für wichtigere Aufgaben. Das klingt einfach, doch hören wir häufig:
„In der Qualität, wie ich die Aufgabe erledige, erfüllt sie kein anderer.“
„Die Erklärung kostet so viel Zeit, da mache ich es lieber selbst.“
„Es muss perfekt sein, es ist wichtig, ich muss mich verlassen können.“

Gleichzeitig klagen viele Kanzleichefs über hohe Arbeitsbelastung. Es bleibt keine Zeit für Freizeit und Familie ist. Ein Zehn- bis Zwölfstundentag ist die Regel, teilweise auch noch am Wochenende.

Hier lohnt sich ein Blick auf die Kanzleibereiche, wo Delegieren gut klappt. Beispiel: Lohn. Liegt das vielleicht daran, dass der Chef davon keine Ahnung (mehr) hat? Aber auch die Finanzbuchhaltung wird in der Regel eigenverantwortlich von den Mitarbeitern erledigt. Beides sind seit langem sehr anspruchsvolle Aufgabenbereiche geworden. – Also warum sollte das nicht auch für Jahresabschlüsse und Beratungen funktionieren?

Fazit:
Vertrauen Sie Ihren Mitarbeitern und trauen Sie ihnen mehr zu. In vielen Kanzleien werden qualifizierte Mitarbeiter unterfordert, weil ihnen zu wenig zugetraut wird. Vertrauen ist kein Ersatz für Kontrolle. Vielmehr geht es um klare Vereinbarungen über die gewünschten Arbeitsergebnisse und ein offenes Feedback dazu.

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