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Ariane Wohner Freischaffende Künstlerin und Autorin – Literaturwissenschaftlerin – Coach

Dass ich jemals als Coach arbeiten würde, war nicht geplant. Zwar habe ich vor zwanzig Jahren begonnen, neben dem Studium für meinen Vater zu arbeiten, aber direkt an der Coachingarbeit beteiligt war ich nicht. Ich habe zunächst Bildende Kunst studiert und war viele Jahre als freischaffende Künstlerin tätig. Danach hatte ich jedoch das Bedürfnis, etwas für und mit meinem Kopf zu tun und habe einen Bachelor und einen Master in Kultur-/Literaturwissenschaft gemacht. In diesem Bereich habe ich auch meine Dissertation geschrieben.

Währenddessen habe ich weiterhin für – und immer mehr mit – meinem Vater und später meinem Bruder gearbeitet und so im Laufe der Zeit viel über das Coaching gelernt. Hier selbst aktiv tätig zu sein, war eigentlich ein logischer Schritt, ich hatte nur nie bewusst darüber nachgedacht. Es war eine Entwicklung, die wie selbstverständlich passierte. Das lag indessen nicht allein an der Mitarbeit bei Wohner Coaching, sondern vielmehr an meiner Lebensgeschichte selbst. 

Falls Du Dich wunderst, warum ich nun so offen zu Dir bin – das hat zwei wesentliche Gründe: Offenheit ist (für mich) die Basis jeder vertrauensvollen Coachingbeziehung; nur wenn wir einander gegenüber offen sind, macht das Ganze überhaupt einen Sinn. Ich schreibe Dir die folgenden Dinge aber vor allem, um Dir zu signalisieren, dass es nichts gibt, wofür Du Dich schämen müsstest. Ich war oft genug selbst am absoluten Tiefpunkt, inklusive jeder Menge Selbstverurteilung. 

Wenn ich sage, dass ich von den mittlerweile fast 40 Jahren meines Lebens die meiste Zeit mehr als nur ein unglücklicher Mensch war, ist das keineswegs eine Übertreibung. Die Magersucht mit Anfang 20 war lediglich die erste mehrerer tiefer und teilweise lebensbedrohlicher Krisen – von meiner Kindheit fange ich erst gar nicht an. Den Großteil meines Lebens ging es mir wirklich schlecht und viele Jahre habe ich damit verbracht, mich mit meinen Bildern, Romanen und Skulpturen selbst zu therapieren. Ich habe dabei keinen noch so dunklen und schmerzhaften Ort in mir ausgelassen. 

Irgendwann hatte ich dann das Gefühl, der Finsternis endlich entkommen zu sein; und wollte nie wieder dorthin zurück. – Leider bin ich dabei in eine böse Falle getappt: Um all die Gefühle und Erfahrungen zu vermeiden, die weh tun könnten, habe ich mich in einen pausenlosen Beschäftigt-Modus begeben, in ein Leben ohne Feierabend, Wochenende und unter Dauerdruck. Mein komplettes Leben – mitsamt der sogenannten „Freizeit“, die keine mehr war – unterstand der Überschrift „Ich muss…“. Ich wurde leblos, leer und (wieder einmal) krank. – Erst da habe ich tatsächlich begriffen, dass ich so nicht weiterleben kann und will. Also habe ich mir selbst Coaching-Unterstützung geholt und nach und nach die Tore, die ich so lange zugedrückt hatte, wieder geöffnet, gelernt, wieder zu fühlen und mein Leben an dem auszurichten, was ich wirklich will und brauche, damit es mir gut geht. 

Ich möchte an alledem gar nichts ändern, wünsche mir keine leichtere Vergangenheit; nicht zuletzt deshalb, weil sie mir erst die Möglichkeit gibt, Dich zu unterstützen. 
Wann immer mir Menschen begegnen, die ein Leben führen, das allein an Leistung, übertriebenem Ehrgeiz, den eigenen Ansprüchen und Erwartungen (oder denen von anderen) ausgerichtet ist, tut mir das richtig weh. Ich kann nicht wegschauen, wenn Menschen derart hart zu sich selbst sind. Denn ich habe es selbst erlebt, habe mich selbst lange genug so geknechtet. Ich weiß, was es heißt, jegliche Schwäche zu unterdrücken, um jeden Preis stark sein zu wollen – und in welche Sackgasse das am Ende führt. Wüsste ich nicht, wovon ich spreche, könnte ich Dich gar nicht coachen. Man kann ja nur weitergeben, was man selbst erfahren und vielleicht durchlitten hat. Jeffrey Kastenmüller hat einmal gesagt: „Die besten Coaches sind die, die durch ihre eigene Hölle gegangen sind.“ Weil ich diese Hölle kenne, ist es mir eine Herzensangelegenheit, Dich und andere Menschen zu unterstützen.

Für mich spielt es keine Rolle, ob Du Leistungssportler*in, Firmenchef*in, Politiker*in, Professor*in oder … bist – mich interessiert, wer Du darüber hinaus (auch noch) bist oder sein möchtest. Ich will Dich als Mensch auf dem Weg zu einem selbstbestimmten und an Deinem Wohlbefinden ausgerichteten Leben begleiten. – Speziell dafür gibt es unseren Coachingprozess Selbst-bestimmt statt fremdbestimmt. Falls Du gerne schreibst und das in Deinen Veränderungsprozess integrieren willst, ist mein Heilsames Schreiben vielleicht genau das Richtige für Dich.

Damit Du mich noch ein bisschen besser kennenlernen kannst, gebe ich Dir zum Abschluss noch einen kleinen Einblick in meine künstlerische Arbeit:

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